Forschungs- und Entwicklungsprojekte |
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| 1. Paecekeeping & Peacebuilding by Heritage? |
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Mit Beginn des Jahres 2011 soll es in einem Forschungsvorhaben um die Untersuchung von Möglichkeiten der Entwicklungshilfe im Rahmen von Kulturgüter- und Denkmalschutz im Nahen Osten (Levante) gehen. Vornehmlich in einem der schwierigsten und langwierigsten Kriegs- und Krisengebieten der Welt, in Palästina/Israel und deren Nachbarstaaten, sollen, anhand ausgewählter Beispiele, die Potentiale Frieden stiftender Maßnahmen und bildungspolitischer Einflussnahme auf dem Gebiet der archäologischen Erforschung von Identität stiftendem Kulturgut untersucht werden. Das Wissen um die oft gemeinsamen kulturellen Wurzeln z. B. von ethnischen oder religiösen Gruppen kann - so die Hypothese - politisch motivierte, konfliktbeladene Spannungen und Differenzen abschwächen, wenn nicht sogar beseitigen. Leitgedanke: Aufbau von Wissensgesellschaften zur Stärkung von Zivilgesellschaften im Prozess der Friedensbildung und Friedenserhaltung!
Silvester Tamás (ICOA-Geschäftsführer) ist u.a. Stipendiat der Weimar Summer School in Israel 2012 - ein Gemeinschaftsprojekt des Minerva-Instituts für deutsche Geschichte an der Universität Tel Aviv, des Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts, des Historischen Instituts der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
USC-Online-Fundstellenüberblick "Westbank & Ost-Jerusalem" hier
UN-Resolution (A/RES/181 vom 29.11.1947) über die Gründung eines jüdischen und eines arabischen Staates auf dem Gebiet Palästinas hier
Sammlung historischer Bilder Palästinas hier
über die Arbeit des Deutschen Palästina-Vereins (DPV) hier
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| 2. Kooperation für Forschung und kulturellen Dialog mit dem Sudan |
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Ahmed Ibrahim (wissenschaftl. Projektkoordinator für den Sudan) |
Silvester Tamás (wissenschaftl. Projektkoordinator für Deutschland) |
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In Kooperation mit sudanesischen Wissenschaftlern soll für die Zukunft ein nachhaltiges und kontextuales Programm für wissenschaftliche Zusammenarbeit und kulturellen Austausch zwischen Universitäten und Forschungseinrichtungen des Sudan und Deutschland entwickelt werden. Konzentrieren soll sich die zukünftige Kooperation auf Bereiche wie Archäologie, Geschichte, Politik und Sprachen (Arabisch u. Deutsch).
Die Kooperation soll kurzfristig entsprechende Institute aus den Universitäten Jena (Deutschland) und Khartoum (Sudan) einbinden. Langfristig soll dann dieser Kooperationsverbund auf die Universität in Juba (Südsudan) ausgeweitet werden. Bestandteil der Kooperative soll auch die anschließende Initiierung entsprechender Fachbereiche in Darfur (z.B. Al-Fasher) sein.
In einem ersten Schritt sollen hierzu bereits bestehende Kontakte zu einer ausreichend effizienten Vernetzung auf politischer, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene ausgebaut und gefestigt werden.
In einem zweiten Schritt sollen gemeinsam langfristige Konzepte für den Erhalt und die touristische Nutzung von ausgewählten Denkmälern und Kulturgütern im Sudan vorangebracht und deren Erforschung, Verwaltung u. Finanzierung geplant werden. Nebenbei sollen durch qualifizierenden Sprachunterricht wechselseitig Kenntnisse über Geschichte, Kultur und Politik des jeweiligen Kooperationslandes vermittelt werden. Im Fokus der Projekte stehen insbesondere der wissenschaftliche Dialog z w i s c h e n und der Austausch v o n sudanesischen und deutschen Studenten und Wissenschaftlern. |
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3. Weiterbildung an der VHS Jena zum Thema: Grundzüge wissenschaftlicher Archäologie - Archäologie wie, warum, wofür?
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In Bezug auf die Archäologie herrscht in der Gesellschaft nach wie vor das Bild von einem romantischen, verborgene Schätze suchendem Abenteuer ohne jeglichen Bezug zur Realität. Dies nicht zuletzt aufgrund einer oft problematischen Vermittlung von archäologischen Wissenschaftsdisziplinen in der Öffentlichkeit, im Kontext ihrer historischen Wurzeln des 19. u. beginnenden 20. Jahrhunderts. Medienberichte – auch hierzulande – sind nachwievor durch das Faszinosum einer „fremde Länder entdeckenden“, „Schätze hebenden“ und einer „die heimischen Sammlungen bereichernden“ Wissenschaft geprägt.
In einer ganzen Vortragsreihe an der Volkshochschule Jena soll ein Bild von der Archäologie als wissenschaftliche Fachdisziplin vermittelt werden, die maßgeblich an gesellschaftlicher und kultureller Identätsbildung beteiligt ist. Hierbei sollen ebenso die Anfänge der Archäologie und ihrer problematischen Stellung während der Kolonialzeit beleuchtet, wie auch auf methodische Verfahrenen eingegangen und die gesellschaftspolitische Relevanz an konkreten Beispielen erörtert und teils auch diskutiert werden.
Die Vortragsreihe wird voraussichtlich durch Silvester Tamás (ICOA) abgehalten und soll schließlich auch über Exkursionen zu ausgewählten archäologischen Stätten in der umliegenden Region und sogar bis in den Nahen Osten führen.
Interssenten können sich gerne schon vorab für diese Vortragsreihe bei uns vormerken lassen: info@icoa.de |
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durchgeführte Restaurierungsprojekte (Auswahl) |
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weitere Projekte (Auswahl) |
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| .... weitere Projektinhalte werden in Kürze hinterlegt. |
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